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International Business Studies

Selbstverständnis des Faches

Das bilinguale Fach International Business Studies (IBS) ist ein Unterrichtsfach innerhalb der Ausbildungsrichtung Internationale Wirtschaft an der Beruflichen Oberschule, in dem Kompetenzen aus der Betriebswirtschaftslehre in der Arbeitssprache Englisch erworben werden. Der Rückgriff auf die Muttersprache erfolgt zur Sicherung der terminologischen Zweisprachigkeit sowie in didaktisch-methodisch erforderlichen Kontexten, zum Beispiel kontrastives bzw. multiperspektivisches Vorgehen im Rahmen einer Mediation zur Herausstellung interkultureller Unterschiede. Dies gilt ebenso für das Wahlpflichtfach IBS.

Unterrichtsmaterial

Die folgenden Unterrichtsmaterialien sind im Rahmen eines Arbeitskreises am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) entstanden. Der Arbeitskreis hat zu jedem Lernbereich des Lehrplans für das Fach International Business Studies eine Lerneinheit entwickelt, die zusammen eine große Lernsituation ergeben. Diese erstreckt sich über den gesamten Ausbildungszeitrum im Fach International Business Studies. Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen bei der Durchführung der Lernaufgaben.

Bei Fragen, Hinweisen oder Anregungen zu folgendem Unterrichtmaterial wenden Sie sich bitte an den zuständigen Referenten am ISB: 

Christian Schimmer, StR

Leistungserhebung

1. Sprache in Leistungserhebungen

Leistungserhebungen finden auf Englisch statt. Ausnahmen bestehen lediglich da, wo terminologische Zweisprachigkeit oder kontrastive Kenntnisse Gegenstand der Leistungserhebung sind.

2. Formen und Gewichtung der Leistungserhebungen

Grundsätzlich sind alle in der Schulordnung vorgesehenen Formen der Leistungserhebung im Fach IBS möglich. Die Auswahl und Gestaltung soll gezielt unter dem Gesichtspunkt der angestrebten Kompetenzen erfolgen. Dies gilt nicht nur hinsichtlich der Fachkompetenzen und -inhalte, sondern insbesondere auch hinsichtlich der im beruflichen Kontext zu erwartenden Handlungs- und Sprachsituationen.

3. Korrektur und Fehlerbewertung

Bei der Bewertung von Leistungserhebungen im bilingualen Sachfachunterricht gilt der Primat des Sachfachs uneingeschränkt. Fachliche Fehler und sprachliche Fehler, die die Kommunikation beeinträchtigen, führen zur Abwertung und sind entsprechend zu kennzeichnen. Dabei können folgende Kriterien als Entscheidungshilfe herangezogen werden:

  • Hartes Kriterium – ohne Entscheidungsspielraum: Schüleräußerungen sind immer zu korrigieren und als Fehler zu werten, wenn sie inhaltlich falsch sind oder wenn sie sprachliche Fehler enthalten, die die Kommunikation verhindern.
  • Weiches Kriterium – mit Entscheidungsspielraum: Äußerungen sind i.d.R. zu korrigieren, wenn sie inhaltlich oder sprachlich nicht situationsadäquat sind, obwohl die Basiskommunikation u. U. funktionieren würde. Eine Abwertung erfolgt nur dann, wenn das situationsadäquate Verhalten explizit Gegenstand der Leistungserhebung ist.

Bei schriftlichen Leistungserhebungen sind auch solche sprachlichen Fehler zu kennzeichnen, die nicht zur Abwertung führen. Eine Unterscheidung zwischen gewerteten und nicht gewerteten Fehlern ist z. B. möglich durch die getrennte Markierung am rechten bzw. linken Seitenrand oder die Verwendung unterschiedlicher Korrekturfarben.

Hilfsmittel

Zusätzlich zu den generell in Prüfungen erlaubten Hilfsmitteln in den wirtschaftswissenschaftlichen Fächern können allgemein-sprachliche einsprachige und zweisprachige Wörterbücher eingesetzt werden.

Literaturempfehlungen

Im folgenden Dokument finden Sie Literaturempfehlungen zum bilingualen Unterricht im Fachbereich Wirtschaft.

Literaturempfehlungen